punchy reloaded
allem zum trotz starten wir jetzt... das training... noch mal...
meine körperliche verfassung ist inakzeptabel. 100 kilogramm auf 1 meter 72 - das sind 30 kg zu viel – oder 30 cm zu klein. wachsen ist nicht mehr drin, also heißt es, abnehmen und etwas fitter werden.
von persönlichen trainingserfolgen vergangener jahre ist nichts mehr geblieben und das letzte anhaltende training ist 6 jahre her. danach gab es hin und wieder einen versuch... doch irgendwann schlief alles ein.
„dieses mal muss das letze mal sein, denn wenn wir jetzt schon wieder versagen, dann versagen wir auch künftig wieder und wir können es auch ganz sein lassen. du bist alt geworden, du bist fett geworden und du bist langsam...“ danach haben wir uns zusammengesetzt und einen leichten trainingsplan für den einstieg festgelegt. 1 mal die woche laufen. nächsten monat schauen wir weiter...
und dann: die erste woche, das erste training...
ausgeschlafen, musik auf den player gezogen, den alten, löchrigen traingspulli aus dem schrank und raus aus der haustür... die luft ist halbwegs angenehm, glücklicherweise sind nicht so viele menschen unterwegs, die das elend mit ansehen. die beine sind schwer, aber die ersten kilometer laufen sich besser als gedacht. die leistung lässt aber auch schnell nach und ich werde immer langsamer, die beine und der atem schwerer. das letzte drittel schleppe ich mich nur noch über den boden. der schweiss brennt in den augen, mein kopf ist knallrot und ich stolper nur noch vor mich hin und auf der letzten steigung bekomme ich seitenstiche.
doch irgendwann habe ich die tagesstrecke von 6 kilometern überwunden. 45 minuten. für ein mädchen wäre das keine schlechte zeit...
ziel für diese woche erreicht. da hab ich auch noch länger was von...
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